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labia vocalia. Stimmlippen.

Ein nüchterner, anatomischer Begriff als Name für eine Gruppe von Menschen, die sich einer so sinnlichen Beschäftigung wie dem Singen verschrieben haben? Ein geeignetes Motto für vier damals noch recht junge Magdeburger Gesangsstudenten, die sich im Frühjahr 1991 entschlossen haben, gemeinsam zu musizieren. Ließ ihnen doch diese Bezeichnung ihrer Instrumente die Freiheit, sich in möglichst vielen musikalischen Stilen auszuprobieren.

Wenn heute die »Stimmlippen« zum Einsatz kommen, erklingt ein breites Spektrum mehrstimmiger Vokalmusik mit den Schwerpunkten Renaissance und Frühbarock. Zur Erarbeitung der Programme versucht man sich, in gleichberechtigter Zusammenarbeit den Werken von der Struktur und der Sprache her zu nähern, überzeugt davon, daß sich eine emotionale Wirkung beim Hörer nur durch eine möglichst authentische Wiedergabe des Notentextes einstellt.

Neben der intensiven Beschäftigung mit reiner a cappella-Literatur erarbeiten labia vocalia inzwischen in fünf- bis achtstimmiger Besetzung auch gemeinsame Konzertprogramme mit verschiedenen Instrumentalensembles wie dem Telemann-Consort Magdeburg oder Barock a.c.c.u.u.t. Leipzig. Das Repertoire umfaßt geistliche und weltliche Vokalmusik vom Mittelalter bis zur Moderne. So erklingen in den Konzerten von labia vocalia neben Motetten der franko-flämischen Meister sowie Madrigalen und Lautenliedern der Renaissance auch frühbarocke Sakralmusiken, romantische Chorlieder und moderne Spiritualsätze. Damit gestatten die Programme des Ensembles einen Einblick in die Vielgestalt mehrstimmiger vokaler Kammermusik von den Anfängen der Polyphonie bis in die Gegenwart.

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© 2006 vocalconsort labia vocalia GbR – Letzte Aktualisierung 2013-03-06

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